Die Bauarbeiten an der neuen Sporthalle werden auch in der kalten Jahreszeit konsequent fortgeführt. Der Winter stellt dabei besondere Anforderungen an den Bauablauf, insbesondere durch Schnee und Minusgrade, die zeitweise sogar im zweistelligen Bereich liegen können.
Vor allem die Betonarbeiten erfordern unter diesen Bedingungen spezielle Maßnahmen. Zum Einsatz kommt Beton mit einer angepassten Rezeptur, bei der unter anderem das Anmachwasser vorgeheizt wird. Ziel ist eine ausgewogene Balance zwischen einer sicheren Festigkeitsentwicklung und der Vermeidung von Rissen, um dauerhaft wasserdichten Beton zu gewährleisten.
Der frisch eingebrachte Beton wird sorgfältig vor Frost geschützt. Dazu werden Abdeckungen und Isoliermatten eingesetzt. Zusätzlich erfolgt eine gezielte Beheizung der Schalung, der Bewehrung sowie des frischen Betons während der gesamten Erhärtungsphase. Warmluftgebläse und Heizschläuche sorgen dafür, dass die notwendigen Temperaturen eingehalten werden.
Während des Betonierens und der Aushärtung wird die Temperatur kontinuierlich überwacht. So kann sichergestellt werden, dass auch unter winterlichen Bedingungen eine hohe Betonqualität und langfristige Dauerhaftigkeit der Bauteile erreicht wird.
