So gehen die Schüler der achten Klasse nun im ersten Halbjahr in eine soziale Einrichtung, im zweiten Halbjahr dann in einen Handwerksbetrieb. Die einmaligen Erdmännchen haben ihre Verantwortung abgeschlossen.
Wir haben Gregor und Silke gefragt, wie die erste Runde für Schülerinnen und Schüler lief.
Wie oft waren die Schülerinnen und Schüler in den Betrieben?
- Soziale Verantwortung (1. Halbjahr): 13 Einsatztage
- Verantwortung im Handwerk (2. Halbjahr): 12 Einsatztage
In welchen Betrieben waren die Schülerinnen und Schüler eingesetzt?
Im Bereich der sozialen Verantwortung waren die Schülerinnen und Schüler vor allem in Kindertagesstätten, Pflegeheimen, Schulen und Horten tätig. Darüber hinaus gab es auch einige besondere Einsatzorte, beispielsweise das Kulturkino in Zwenkau.
Im Bereich Verantwortung im Handwerk war die Bandbreite besonders groß. Die Schülerinnen und Schüler waren unter anderem in Konditoreien, Friseurbetrieben, Maßschneidereien, Werbetechnikbetrieben, bei Möbeldesignern sowie in einem Metallgussunternehmen tätig. Besonders außergewöhnlich war die Stelle am Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie in Kooperation mit dem Zoo, wo eine Schülerin mit Tierpflegern gemeinsam unterwegs war.
Wie war das Feedback der Schülerinnen und Schüler sowie der Betriebe?
Die Rückmeldungen der Betriebe waren insgesamt sehr positiv. Gerade im ersten Jahr stellte die regelmäßige Einbindung der Schülerinnen und Schüler für einige Betriebe zunächst eine organisatorische Herausforderung dar. Dennoch haben viele Betriebe signalisiert, dass sie das Projekt als Bereicherung empfunden haben und auch im kommenden Schuljahr gerne wieder teilnehmen möchten. Ähnlich positive Rückmeldungen erhalten wir seit Jahren von unseren sozialen Partnern.
Auch die Schülerinnen und Schüler bewerteten das Projekt überwiegend positiv. In einer digitalen Umfrage gaben über 60 Prozent an, dass die Verantwortungstage für sie einen angenehmen Ausgleich zum Schulalltag darstellten.
