Grundsteinlegung für den Schulneubau

Die feierliche Grundsteinlegung für den Schulneubau fand bei sonnigem Wetter am Gründonnerstag, 2. April nach der Osterandacht in der Großdeubener Katharinenkirche in Anwesenheit aller Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie des Vorstands des Schulverein Lernwelten e.V. statt. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des Evangelischen Gymnasium Lernwelten.

Insbesondere den beteiligten Baufirmen und Planer:innen für ihr Engagement, sowie dem Freistaat Sachsen als Zuwendungsgeber und der Stadt Böhlen für die Unterstützung dankten in ihren Ansprachen Martin Landgraf, Vorstandsvorsitzender des Schulvereins und Stefan Schreckenbach, geschäftsführender Schulleiter. Die Bedeutung des wertschätzenden Miteinanders in der Schulgemeinschaft hob der pädagogische Schulleiter Carl Blumenhagen hervor. Es sei zu wünschen, dass mit den entstehenden neuen Lernräumen ebenso achtsam umgegangen werde.

Schülerinnen und Schüler jeder Klasse gestalteten Plakate mit einer Botschaft an die Menschen in der Zukunft. Diese, die aktuelle Tageszeitung, die Baupläne der Schule, sowie der Text der Fürbitte der Andacht wurden anschließend in einer Messinghülse eingelötet und im Fundament des Schulneubaus eingelassen. Mit einem Eis – das freundlicher Weise vom Backhaus Hennig zur Verfügung gestellt wurde – fand der symbolische Akt der Grundsteinlegung für alle Schülerinnen und Schüler einen fröhlichen Ausklang.

Insgesamt investiert der Schulverein rund 15 Millionen Euro in die Bauprojekte, wobei etwa 60 Prozent der Kosten vom Freistaat Sachsen gefördert werden. An das denkmalgeschützte und sanierte Schulgebäude aus dem Jahr 1907 wird ein dreigeschossiges Schulgebäude in Holzbauweise gebaut. Darin werden flexible Lernräume für einen modernen Unterricht Platz finden. Ein neuer Aufzug wird sowohl den Alt- als auch den Neubau barrierefrei erschließen. Bereits in vollem Gange ist der Beton-Rohbau der neuen Sporthalle. Die neue Mensa und eine Terrasse werden anschließend auf deren Dach in Holzbauweise entstehen. Die Fertigstellung der Sporthalle und Mensa ist nach den Winterferien 2027 geplant. Der Schulneubau soll ab dem Schuljahr 2027/2028 zur Verfügung stehen. Künftig wird das Evangelische Gymnasium Lernwelten eine dann zweizügige Schule sein, die über moderne Räumlichkeiten für zeitgemäße Unterrichtsformen verfügt.

Foto: Grundsteinlegung für den Schulneubau, Schülerinnen und Schüler aller Klassen des Evangelischen Gymnasium Lernwelten mit den Botschaften an die Menschen in der Zukunft © Schulverein Lernwelten e. V., Christian Bodach

 

Betonierte Nordostecke unserer Sporthalle © Schulverein Lernwelten e.V. | Christian Bodach

Erste Ecke der neuen Sporthalle steht

Auf der Baustelle der neuen Sporthalle ist ein weiterer sichtbarer Fortschritt erreicht worden: Die erste Ecke des Gebäudes steht. Mit der Montage der ersten tragenden Bauelemente beginnt der Hochbau nun deutlich sichtbar Form anzunehmen. Damit wird erstmals erkennbar, wie sich die zukünftige Sporthalle auf dem Gelände entwickeln wird.

Die präzise gesetzten Bauteile bilden den Ausgangspunkt für den weiteren Aufbau der Konstruktion. In den kommenden Bauabschnitten werden weitere Elemente ergänzt, sodass das Gebäude Schritt für Schritt weiter wächst. Mit diesem ersten sichtbaren Abschnitt nimmt das Projekt der neuen Sporthalle nun zunehmend Gestalt an.

Nutzung und Bedeutung der Fahrstühle

Die neuen Fahrstühle erleichtern den Schulalltag, da sie die einzelnen Stockwerke verbinden und den Transport schwerer oder sperriger Gegenstände ermöglichen. So kann beispielsweise eine Tischtennisplatte aus der Sporthalle auf die Dachterrasse transportiert werden, ebenso wie Sportgeräte oder Essenslieferungen für die Mensa. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit: Menschen mit körperlichen Einschränkungen, insbesondere Rollstuhlfahrer:innen, können sich dank der Fahrstühle selbstständig und sicher im Gebäude bewegen. Dadurch wird auch der denkmalgeschützte Altbau barrierefrei erschlossen. 

Die Nutzung der Fahrstühle ist ausschließlich befugten Personen gestattet, um einen verantwortungsvollen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.